Wenn es um Schreibcoaching und/oder das Lektorat von Büchern geht, sind (fast) immer auch sensible Prozesse im Spiel. Dessen bin ich mir völlig bewusst. Nicht wenige Menschen öffnen sich, ihr Herz, ihre Wunschwelt, ihre Fantasie und/oder die Welt ihrer Erinnerungen beim Schreiben weit. Darum verdienen sie, dass sie jederzeit

  • respektiert
  • gut betreut
  • ernst genommen und
  • professionell begleitet werden.

Das alles ist in der edition texthandwerk der Fall. Und natürlich sehe ich es als eines der wichtigsten Ziele einer Buchhebamme. Dafür gibt es Siegel, Zertifikate, Weiterbildungen. Ist mir alles wichtig, denn das frische ich auch immer wieder auf.

Qualität bedeutet für die Buchhebamme unbedingt immer: Respekt von Autor/innen.

Siegel für Menschliche Intelligenz

Nicht zuletzt darum trage ich auch das Siegel für Menschliche Intelligenz …. Als Texterin wie als Lektorin. Dieses Siegel folgt einem Kodex – und den habe ich unterschrieben: „Nur Menschen können die Verantwortung für die Qualität der Arbeitsergebnisse übernehmen“ Tue ich.

„Alle Personen, die das MI-Siegel verwenden, bekennen sich zu den neun Punkten dieses Kodex.“ Besonders wichtig ist mir diese beiden Punkte: „Wir beraten intensiv, wertschätzend und wertschöpfend. Damit kein beliebiges Blabla entsteht, sondern wertvolle Texte, die ihr Ziel erreichen.“ Und: „Wir verstehen unsere Kundschaft und schaffen Vertrauen. Weil wir von Mensch zu Mensch kommunizieren – und nicht nur so tun, als ob.“ Der ganze Kodex für Lektorinnen steht hier.

Und der Autoren-Kodex steht hier. Auch da habe ich einen Lieblingspunkt: „Wir lassen Persönlichkeit, Intuition und individuelle menschliche Erfahrung einfließen. Damit Kommunikation sprachlich wie inhaltlich richtig und zielgruppengerecht gestaltet ist – und auch innovativ, kreativ und interessant.“

Ethische Richtlinien von Coaching

Als Schreibcoach wie als Systemische Coach bin ich höchst offiziell zertifiziert. Doch das wäre gar nichts wert, wenn ich mich damit nicht auch gleichzeitig den wichtigsten ethischen Grundsätzen von Coaching verpflichtet fühlen würde. Darum sollte ich es wohl einmal ganz deutlich sagen: Ja, ich sehe mich ohne Wenn und Aber den Ethikrichtlinien des Deutschen Coaching-Verbandes verpflichtet. Nachzulesen hier.

Auch als Lektorin höchster Qualität verpflichtet

Außerdem bin ich Mitglied im Verband der freien Lektorinnen und Lektoren. Da wird niemand „einfach so“ aufgenommen. Immer geht geht eine Qualitätsprüfung der eigenen Lektorats-Arbeiten voraus. Die Mitglieder verpflichten sich zur Einhaltung bestimmter Richtlinien. Das tue ich – ebenfalls aus voller Überzeugung. Ehrlich gesagt: Mich endlich auch öffentlich genau darauf berufen zu können, war und ist einer der wichtigsten Gründe für mich, diesem Verband überhaupt beizutreten.

Hier der erste Passus der Richtlinien:
„Freie Lektorinnen und Lektoren sind bei der Konzeption, Entwicklung und Aufbereitung von Medieninhalten, insbesondere Texten, schöpferisch, gestalterisch und unterstützend tätig. Sie agieren in einem globalen Medienmarkt, der von raschem technologischem Wandel, hoher Fluktuation sowie verkürzten Produktionszyklen geprägt ist. In diesem Umfeld sichern sie die Qualität von Inhalt und Präsentation. Als Freiberufler erbringen sie eine persönliche, eigenverantwortliche und fachlich unabhängige Dienstleistung, die auf einem besonderen Vertrauensverhältnis zum Auftraggeber beruht. Ihr Kapital sind in erster Linie individuelles Wissen und berufliche Erfahrung. Aufgrund dessen können sie ihre Produktivität nicht durch Expansion ihres Unternehmens beliebig vervielfachen, sondern nur durch kompetentes und professionelles Verhalten wahren und steigern. Kunden und Kollegen gegenüber fair und loyal zu bleiben, mit Sprache gesellschaftlich verantwortungsvoll umzugehen und die Qualität der Arbeit zu sichern sind Aufgaben, die freie Lektorinnen und Lektoren nur durch reflektiertes, verantwortungsbewusstes Handeln bewältigen können. Berufsethische Normen wie der folgende Verhaltenskodex stellen dabei eine Unterstützung dar. Um das Ansehen des Berufsstands zu wahren, verpflichten sich die Mitglieder des VFLL, die folgenden Richtlinien einzuhalten:
1. Freie Lektorinnen und Lektoren im VFLL sind sich ihrer gesellschaftlichen und kulturellen Verantwortung im Umgang mit Sprache und mit Texten bewusst. Mit ihrem Verhalten, ihrer Sorgfalt und ihrer qualitativ hochwertigen Arbeit tragen sie dem Rechnung.
2. Sie bearbeiten und unterstützen keine Publikationen, deren Inhalte die Menschenwürde verletzen.“
Die Fortsetzung finden Sie hier.

Auch Selfpublishing braucht Qualität!

Eigentlich sollte man ja denken, dass sich das von selbst versteht … Schlampig geschriebene, schlecht gesetzte, kaum bis gar nicht recherchierte Bücher voller Schreibfehler und mit „handgestrickten“ Covern können so gar nicht im Interesse der Autorinnen und Autoren sein, dass ich mich immer wieder darüber wundere, dass es sie (leider) immer noch gibt.

Inhalt und Gestaltung

Die wichtigste Qualitätskontrolle eines Buches findet immer über dessen Inhalt und Gestaltung statt. Da ist der beste Tipp: Bitte nicht alles selber machen! Holen Sie sich die Unterstützung professioneller Dienstleister! Selbst, wenn Sie Text-Profi sind: Sie werden allein wirklich nicht alle Schreib-, Denk- oder Grammatikfehler finden! Das ist die Sache mit dem Wald und den Bäumen … Buchsatz ist eine hohe Kunst – für die es vor noch nicht allzu langer Zeit sogar mehr als einen Handwerksberuf mit langer Ausbildungszeit gab. Und der Blick für gute Grafik und Covergestaltung ist etwas, das gelernt sein will. All das erledigt niemand einfach „aus dem Handgelenk“. Auch ich nicht.

Das Lernen hört nie auf ….

Ich bin zwar Magister der Germanistik, habe mich mein ganzes Leben lang aus unterschiedlichsten Blickwinkeln mit der Textproduktion beschäftigt. Und doch: Würde ich mich nicht jetzt noch ständig weiterbilden, wäre das alles bald auch nicht mehr allzu viel wert. Genau das tue ich aber: Ich bilde mich ständig weiter, drücke Schulbänke, absolviere Webinare, lese Fachbücher …Ich tue das sogar gern, denn ich möchte wirklich gemeinsam mit so vielen Selfpublishern wie möglich den Beweis antreten:

Ja: Qualität UND Selfpublishing – das geht!“ 

Qualität aus Sicht der Kund/innen

Am Ende zählt aber wohl doch am allermeisten, was Kundinnen und Kunden mit mir und meinen professionellen Mitstreiterinnen beim Selfpublishing (oder der Verlagssuche) erlebt haben. Neugierig? Hier finden Sie die gesammelten Kundenstimmen zur Arbeit der Buchhebamme

Fazit

Mein wichtigster Anspruch: Selfpublishing mit Qualität.
Mein Hauptanliegen: professionelle, menschliche Begleitung beim Schreiben und Büchermachen. Nicht nur für Selfpublisher.


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