Die Buchhebamme hat so viel Erfahrung, dass Sie Ihnen in allen Stadien Ihres Buchprojekts helfen kann. Völlig egal, ob Sie Selfpublisher:in werden oder einen „klassischen Verlag“ suchen möchten. Darum beschreibe ich Ihnen hier mal in verschiedenen Beiträgen die „Stationen“ auf dem Weg zum eigenen Buch. Damit Sie wissen, was auf Sie zukommt. Um es gleich zu sagen: Von Angeboten, die versprechen, dass Sie Ihr Buch in ganz kurzer Zeit realisieren können, halte ich nichts. Denn es ist wahr: Bücher machen Arbeit – vor allem für deren Autorinnen und Autoren. Doch der Weg dorthin kann – richtig angepackt – zu einem Abenteuer werden. Das nicht nur Spaß macht, sondern uns auf dem Weg zu uns selbst führt, zu unserer Haltung – in der Welt, einem bestimmten Thema und dem Schreibprozess gegenüber. All das sind meist auch wichtige Stationen auf dem Weg von gutem Schreibcoaching.

Dabei können wir grundsätzlich drei verschiedene Perspektiven einnehmen: den Blick auf das Buch, auf den Text und auf die Autorin, den Autor. Das lässt sich in der Praxis zwar meist gar nicht voneinander trennen. Aber um es mal ein bisschen konkreter zu machen, tue ich hier mal eben so, als ob es doch ginge …

1. Schreibcoaching und Buch

Ich sage gern: „Ihr Buch weiß ganz genau, wo es hinwill!“ Und das meine ich nur zum Teil scherzhaft. Denn ich bin absolut davon überzeugt, dass viele Bücher ihre eigene „Stimme“ schon mitbringen. In Wahrheit ist die natürlich nichts anderes als die Stimme ihres Autors, ihrer Autorin. Und wie kriegen wir diese beiden Stimmen jetzt am besten synchronisiert?!

Ich finde, in diesem Gedanken, dass Bücher mehr oder weniger von selbst schon wissen, wo sie hinmöchten, liegt viel Tröstliches. Und: Er bietet sehr viele Chancen!

Ich halte nämlich nicht viel von dem ständig wiederkehrenden Vorsatz, dass wir alle uns permanent „optimieren“ müssen … Das führt so schnell zu jeder Menge Gedanken und Leit-Sätzen, die alle mit „Ich muss!“ beginnen. Doch ich bin sicher: Wer glaubt „Ich muss schreiben“, wird es nie zu einem guten Buch bringen. Das Geheimnis ist, dass ein schreibender Mensch zu dem Punkt kommt, an dem er oder sie sagt: „Das Buch will und muss geschrieben werden – ganz genau so, wie ich es schreibe“. Am Ende eher: „Ich konnte nicht anders, als dieses Buch genauso zu schreiben, wie ich es geschrieben habe!“ Merken Sie es? Da hopst der fast gleiche Gedanke von „Das Buch will“ zu „Ich will“. Das ist absolut kein Zufall, denn das ICH ist beim Schreiben eminent wichtig.  Und meine allerwichtigste Frage an dieser Stelle ist immer: „Was macht Sinn – für mich ganz allein?“ Ohne Blicke nach rechts, nach links oder auf irgendwelche Vorgaben, die besagen: ‚Das macht man eben so!‘ Denn am Ende repräsentiert das Buch Sie. Und Sie repräsentieren Ihr Buch. Das muss passen, sich stimmig anfühlen. Es ist das, was Ihren Eigensinn ausmacht. Das, was für Sie Sinn macht. Ihr Sinn wird Sie leiten. Das Problem ist nur: Diesem Sinn kommen wir manchmal gar nicht so leicht auf die Spur … Genau dazu ist Schreibcoaching ein wunderbarer Ansatz.

Ich verspreche Ihnen: Wenn ich Sie coache stehen Sie, Ihr Buch, Ihr Text im Mittelpunkt. Nichts und niemand sonst.

2. Schreibcoaching und Text

Das Verfassen von Texten ist immer ein Prozess. Und in jedem Prozess können unerwartete Fragen, Probleme, sogar regelrechte Hürden auftauchen. Dann ist Coaching tatsächlich DAS Mittel der Wahl. Denn gemeinsam können wir Ursachen klären, Lösungen finden. Warum stocken Sie (plötzlich) beim Verfassen Ihres Textes, Ihrer Texte? Warum geht es plötzlich nicht weiter? Woher kommen all die Zweifel, die Fragen, die ganzen Fehler, die scheinbar ständige Notwendigkeit zum Überarbeiten, Löschen, neu Beginnen? Ist das wirklich notwendig? Oder stimmt da an ganz anderer, eher unerwarteter Stelle irgendwas nicht? Liegt es am Thema, an Ihnen? Oder an Ihrer Haltung zu Ihrem Text, Ihrem Buchprojekt?

Manchmal ist das alles nicht leicht voneinander zu trennen … Da braucht es die Erfahrung eines Menschen, der sich sehr gut mit Texten, Textstilen, bestimmten Floskeln, Zwischentönen und „Grauwerten“ von Sprache auskennt … Das ist eine Gabe, die ich habe. Ich glaube, das gehört zu den Dingen, die man nur bedingt lernen kann. Ich konnte das immer schon. Und habe meine Coachingausbildung tatsächlich allein aus dem Grund gemacht, um diese „Gabe“ endlich für andere Menschen nutzbar machen zu können. Das ist IHRE Chance! Wenn Ihnen ein Text quer kommt, wenn Sie schier an ihm verzweifeln, will Ihnen das was sagen! Gemeinsam finden wir dann heraus, was die „Botschaft“ dieser Hürde ist.

Und ich verspreche Ihnen: Danach kann Ihnen das Schreiben wieder Spaß machen – wenn Sie das wollen. (Denn: Sich zum Schreiben zwingen zu wollen, ist ein Weg, der nedet irgendwann in einer Sackgasse. Vor einem dicken Baum, einen verschlossenen Tür …) Wenn Sie schreiben möchten, weiter schreiben, mit(mehr) Spaß schreiben … Dann bin ich Ihre Ansprechpartnerin. Denn ich plädiere stets dafür, dass das Schreiben Spaß machen darf, Spaß machen sollte. Wenn nicht: Dann gibt es viele andere Wege, um kreativ zu werden, das ausdrücken zu können, was Sie sagen wollen. Es MUSS nicht immer das Schreiben sein … Als Coach bin ich da völlig neutral: Wenn wir feststellen: Texte zu verfassen, ist gar nicht IHR Ding, dann finden wir andere Ausdrucksmöglichkeiten für Sie. Welche, die besser zu Ihnen passen.

Natürlich bin ich rundum textfixiert … Das ist nun mal MEIN Ausdrucksmittel. Aber ich habe genug Fantasie, um all die anderen Möglichkeiten von Kreativität im Blick zu haben. In den allermeisten Fällen sogar mit einem Gefühl größter Bewunderung! Darum bezeichne ich mich manchmal auch als Kreativitätsdolmetscherin

Und noch ein wichtiger Aspekt: Brauchen Sie wirklich zuallererst ein Buchkonzept – wie alle Welt behauptet? Oder sind Sie eher der intuitive Schreibtyp? Ich finde, die Frage ist extrem wichtig. Und wird viel zu selten beachtet. Mehr dazu in Wer schreibt, darf eigensinnig sein.

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3. Schreibcoaching und Autor:in

Dieser Blick auf das Schreibcoaching ist der klassische Coaching-Blick. Den habe ich natürlich immer, auch dann, wenn es um Bücher und/oder Texte geht. Im Mittelpunkt steht IMMER der Mensch. Auch für mich.

Ich hatte mal einen Kunden, mit dem war „Chemie“ so gut, dass ich mich ihm gegenüber ganz offen als sein „Medium“ bezeichnen konnte. In gewisser Weise bin ich das immer – ich sage es nur selten so deutlich. Schließlich hat die Coaching-Arbeit mit mir absolut gar nichts Esoterisches. Ich bin ganz klassisch als Systemischer Coach zertifiziert. Und genau so arbeite ich auch – mit allem Respekt für die Menschen mir gegenüber. Die allerdings – und das ist schon der ganze Unterschied – in aller Regel (angehende) Autor:innen sind.

Nun ja, einen kleinen, weiteren Unterschied gibt es dann doch: In aller Regel hat unser gemeinsames Coaching immer ein recht konkretes Ziel: Am Ende soll ein Buch entstehen. Oder wir überlegen gemeinsam, ob es Sinn macht, dass ein Buch entsteht. Oder was mit einem bestimmten Text nicht stimmt, warum das Schreiben einem Kunden, einer Kundin Probleme macht. Diesen konkreten Punkt, den liebe ich in meinen Coachingsitzungen vor allem. Und da ist es schon völlig egal, ob wir uns „leibhaftig“ gegenübersitzen können. Oder nicht. Schließlich geht es fast immer um Text. Und viele Coachings konnte ich – sehr zielführend – darum auch allein über E-Mails absolvieren, manchmal begleitet von regelmäßigen Telefonaten oder Zoom-Sitzungen … Doch auch das nicht immer. Das habe ich schon VOR Corana getan. Und es hat immer funktioniert.

Natürlich ist ein Mensch der schreiben will, immer genau das: ein Mensch. Den ich nie mit einem „speziellen Blick“ sehe … Speziell ist allenfalls das Ziel unserer Coachingsitzung: Wollen Sie ein Buch schreiben? Und wenn ja, was für eines? Wie kommen Sie zu dem Punkt, an dem Sie genau DAS Buch schreiben können, das Sie schreiben wollen? Das sind die Punkte, die in meinen „Fragenkatalogen“ immer ganz vorne an stehen. Kann aber auch vorkommen, dass sich im Verlauf des Coachings zeigt: Nein, um ein/das Buch geht es ja gar nicht! Glauben Sie mir: Ich bin für alles offen.

 

Weitere Infos

Wie die Zusammenarbeit mit mir – ganz konkret – aussehen könnte, wenn Sie wirklich ein Buch schreiben wollen, habe ich Ihnen hier zusammengestellt.

Wenn Sie weitere Fragen haben: jederzeit gern!

Wenn wir kooperieren, könnte Ihr Buch am Ende in der edition texthandwerk erscheinen. Was dort bereits erschienen ist, erfahren Sie hier.

Wie Kund:innen die Zusammenarbeit mir mir erlebt haben, können Sie hier nachlesen. 

Dieser Beitrag ist Teil einer kleinen Serie rund um das Erstellen und Schreiben von Büchern, weitere Beiträge folgen.

Die Arbeit der Buchhebamme

Dieser Beitrag ist Teil einer kleinen Serie rund um das Erstellen und Schreiben von Büchern. Weitere Beiträge:

Teil 1: Das Buchkonzept

Teil 3: Textarbeit plus Coaching

Teil 4: Lektorat

Teil 5: Buch-Cover und grafische Gestaltung

Das sind die „typischen Arbeitsabläufe“. Bald starte ich einen zweiten Teil, in dem geht es dann um die „untypischen Arbeitsabläufe … Etwa: „Alte Texte, neu überarbeitet“, „Brainstorming Buchmarketing“ oder die Bestimmung von Buchgenres. Klar, ich weiß: Die Trennung in „typisch“ und „untypisch ist schwierig. Denn es ist und bleibt alles hoch individuell.

In eigener Sache

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In „Wer schreibt, darf eigensinnig sein“ steht eigentlich schon alles Wichtige im Titel: Es geht um die praktische Realisierung des Schreibens mit Eigensinn, um Kreativität, aber auch um Selfpublishing. Da gibt es jede Menge Praxistipps, Übungen und Beispiele. Aber auch die Spiellust – meiner Ansicht nach ein wichtiges Schreib-Instrument – kommt nicht zu kurz. Zum Beispiel mit dem Selbsttest „Welcher Schreibtyp bin ich eigentlich?“ Der zieht sich – augenzwinkernd bis ernst – durch das ganze Buch.
Beide Bücher auf einen Blick – und auch zum Bestellen – im Shop der Autorenwelt hier. Aber natürlich auch überall sonst, wo es Bücher gibt.