Ja, es stimmt: Ich habe zwei ganz unterschiedliche Newsletter. Der eine ist völlig organisch gewachsen, eigentlich aus einer Art Wutanfall heraus: Damals hatte ich beschlossen, nicht weiter auf Facebook aktiv zu sein. Und habe nach Möglichkeiten gesucht, mir ein kleines, feines, ganz individuelles Netzwerk aufzubauen. Das las sich damals so: „Ich wünsche mir sehr, dass aus dem Newsletter ein unabhängiges Netzwerk entsteht. Darum werde ich nach Möglichkeit auf all Ihre/eure Fragen und Anregungen eingehen, stelle auch immer wieder Projekte meiner Abonnent/innen vor, weise auf deren Arbeit hin … Je mehr Menschen mir dabei helfen, desto besser und nachhaltiger kann das gelingen. Und eines Tages haben wir uns vielleicht sogar ein Stück weit unabhängig gemacht von all den unberechenbaren Social-Media-Kanälen …“
Newsletter 1: schön & eigensinnig, sichtbar & unruhig
Dies war die erste Beschreibung meines ureigenen Newsletters. Sein Titel: „schön & eigensinnig, sichtbar & unruhig“. Ist natürlich allein der Tatsache geschuldet, dass sich dort – und nur dort – all meine Websites begegnen: die Buchhebamme, die edition texthandwerk, Mehr Eigensinn und das Unruhewerk („älter werden und sichtbar bleiben“).
Untertitel dieses Newsletters war und ist:
schreiben – lesen – publizieren – älter werden – selbst denken
Schon damals schrieb ich: „Ich finde, das passt gut zusammen.“ Und das denke ich noch heute. Mindestens. Denn es impliziert für mich unbedingt auch die Menschliche Intelligenz. Und die ist heute wichtiger denn je. Für mich, in meiner Arbeit als Schreibcoach und Lektorin. Und überhaupt …
Die Themen dieses Newsletters kreisen um meine Kernthemen. Auch die haben sich kaum verändert: Sichtbarkeit, Autorenberatung/Schreibcoaching, Selbstbestimmung, das Bücherschreiben und -lesen, Selfpublishing und Älterwerden – all das gern auch mit einem guten Schuss Eigensinn.
Thematisch
gibt es Buch- und Schreibtipps , Informationen und Fundstücke rund um Selfpublishing und Buchmarkt sowie Impressionen aus den Blogs von Menschen 50plus, begleitetet von meinen Gedanken und Erlebnissen bei den manchmal amüsanten, oft überraschenden Wegen quer durch den Prozess des Älterwerdens.
Und: Ich habe mir vorgenommen, mit jedem Newsletter ein kleines Zuckerle zu liefern, etwas, das in dieser Form sonst nirgends in meinen virtuellen Produktionen vorkommt … Das können Fundstücke und Gedanken, Tipps und besondere Angebote sein. Fast immer hat jede Newsletter-Ausgabe auch einen thematischen Schwerpunkt. Das alles gilt noch heute. Er erscheint so etwa einmal pro Monat. (Na gut: Wenn ich es schaffe …)
Was schön war: gemeinsame Aktivitäten via Newsletter
Dieser Newsletter hat über seine Abonnentinnen und Abonnenten wirklich ein Teil meiner Hoffnungen erfüllt: Er wurde zu einem kleinen Netzwerk, in dem wir uns unterhalten und manches auch virtuell gemeinsam gemacht haben – nur per Mail, ganz ohne Zoom und Co.
Ganz am Anfang habe ich eine Umfrage gestartet: Wollen wir uns siezen oder duzen? Das Ergebnis war ein klares DU. Hätte auch ich gewählt … Aber ich wollte das eben nicht allein entscheiden.
Als nächstes haben wir gesammelt: Welche podcasts rund um Literatur kennt und mögt ihr? Oder produziert ihr womöglich selbst welche? Das Ergebnis kann sich noch heute sehen lassen. Steht hier: rund um Bücher, deren Schreiben und sogar Vermarkten: Podcast-Empfehlungen.
Immer wieder bekomme ich auch heute noch Tipps für Schreibretreats, Schreibreisen und Ähnliches – das hat sich zu einem wiederkehrenden Thema entwickelt.
Lust, ihn zu abonnieren?
Bitte sehr, einfach hier lang.
Newsletter 2: die Buchhebamme bei LinkedIn
Dieser Newsletter hat eine völlig andere Geschichte. Wie beim Entstehen meines ersten Newsletters ist allerdings auch hier der wichtigste Auslöser, dass ich mich geärgert habe …
Jahrelang habe ich mehrmals pro Woche auf LinkedIn gepostet. Ja, daraus sind spannende Begegnungen entstanden, sogar ein paar Kundinnen und Kunden haben auf diesem Weg zu mir gefunden. Was will man mehr?! Hmmm … Es war fürchterlich viel Arbeit. Und ich wollte irgendwann nicht mehr zwanghaft jeden Morgen gucken müssen, was seit gestern so alles auf LinkedIn passiert ist. Dann erst habe ich die LinkedIn-Funktion zur Erstellung eines Newsletter gefunden. Und gelernt, dass ich dort sogar meine eigenen Websites verlinken darf – was bei den „normalen Posts“ ungern gesehen wird. Prima! Außerdem gelten die langen Beiträge, die man bei LinkedIn als Newsletter-Texte produzieren darf und sollte auch für (Ki-)Suchmaschinen als relevant. Naja … Die „normalen Beiträge“ auch, aber die sollten eher kurz bleiben. Und „lang“ liegt mir nun mal mehr. Bringt mich regelmäßig in Schwierigkeiten. Also war dieser Newsletter durchaus auch eine Chance für mich. „Normale Beiträge“ poste ich dort jetzt kaum noch.
Was schön ist
Alle Newsletter-Ausgaben bleiben dort stehen und können auch nach Monaten noch nachgelesen werden. Der ganze Newsletter ist eng an meinen Auftritt bei LinkedIn als Buchhebamme gekoppelt. Trotzdem wollte ich ihr mit dem Titel des Newsletters noch eine Facette hinzufügen, die sonst nicht immer leicht zu vermitteln ist … Et voilà:
Das eigensinnige Leben heißt dieser Newsletter. Und es ist wirklich schön zu beobachten, wie ich (fast) jedem Thema der Buchhebamme noch mindestens eine Prise Eigensinn hinzufügen kann. Das gefällt mir gut.
Themen
Die folgenden „Ausgaben“ sind bisher erschienen:
- Selbstständigkeit und eigenes Buch
- Ein erzählendes Sachbuch – was ist das und wie definiere ich es?
- Lektorin ist nicht gleich Lektorin. Und Buch nicht gleich Buch
- Lasst uns über Menschlichkeit mit und in Texten reden!
- Passt! Älterwerden und Bücher schreiben
- Mein eigenes Buch – wo bist du? Wie komme ich zu dir?
- Von der Freiheit des Buch-Schreibens
Ist schon klar, oder? Die Themen sind hier viel enger an die Themen der Buchhebamme angelehnt als bei meinem „ureigenen Newsletter“, dem schön & eigensinnigen, sichtbaren & unruhigen. Er erscheint im Moment etwa alle zwei Wochen. Keine Ahnung, wie lang ich das durchhalten kann …
Lust, das eigensinnige Leben zu abonnieren?
Würde mich sehr freuen – dann bitte hier entlang! (Und wie gesagt: Alle alten „Ausgaben“ lassen sich dort auch nachlesen. Nur sollte man dazu auf LinkedIn angemeldet sein …)

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