Karen Hartig ist Coach, Journalistin, Speakerin und Autorin. Sie sagt über Mein Kompass ist der Eigensinn:

„Ich muss Sie warnen, mit diesem Buch handeln Sie sich einige Scherereien ein 😉 Da möchte man nur mal auf dem Balkon in der Sonne sitzen und in dem nagelneuen Buch von Maria Almana schmökern, das vom Eigensinn handelt, einer ganz besonderen Qualität besonderer Menschen, und über die ersten 20 Seiten geht das noch glatt. Aber dann! Plötzlich wirft ein Satz Fragen auf, die man umgehend mit der Autorin diskutieren möchte. Es folgt ein außergewöhnlich neuer, erkenntnisklarer Absatz, bei dem – knick – unverzüglich die Seitenecke oben links dran glauben muss, um den Absatz später schnell wiederfinden zu können, und schon wechselt das nagelneue und äußerlich makellose Buch seinen Zustand, nun ist es ein gedanklich „genutztes“ und wird somit zu einem lebenden Teil des Lebens, und dann muss man gar aufstehen, um sich einen Textmarker zu holen, weil erneut ein begeisternder Absatz zu markieren ist, wie sähe das auch aus, wenn man jeder zweiten Seite ein Eselsohr zufügen würde. Nun muss man Stichwörter notieren, fragende Anmerkungen und Gedanken, auch muss man sich aufschreiben, welche der zitierten Bücher unbedingt zu lesen sind, also steht man ein drittes Mal auf, besorgt sich das Blöckchen mit Post-its und einen Stift – und schlussendlich hält man ein gelesenes Buch in der Hand, das voller Unterstreichungen, Eselsohren und Post-it-Markierungen ist und zu einer erklecklichen Anzahl von Nachfolgehandlungen führt, im Grunde der Bestzustand für ein gelesenes Buch. Ich sagte doch, man kriegt einige Scherereien mit diesem Buch, ach, es ist wunderbar.

Falls Sie jemals eine Frage zu Eigensinn und Schreiben hatten – Maria Almana, die Journalistin und Autorin, gibt in „Mein Kompass ist der Eigensinn: Grundlagen, Vorbilder & Nutzen. Ermutigung zum eigensinnigen Schreiben“ Antwort. Das Buch beschreibt den „eigenen Sinn“ nicht nur in Philosophie und Wissenschaft, es hält sich gleichzeitig so nah im Leben auf, dass man nicht aufhören mag zu lesen, zudem ist es sorgfältig lektoriert und die Kommata sitzen, was heutzutage eine erholsame Seltenheit ist.

Eine Tour de Force durch die Welt des Eigensinns auch durch die Epochen, bei der man die unterschiedlichsten Persönlichkeiten kennenlernt: Descartes und Hesse, Benjamin Franklin und Mihaly Csikszentmihalyi (der einst zur Aussprache seines unaussprechlichen Namens eine geniale Eselsbrücke kreierte: „Chick sent me high“). Spielerische Übungen zur Selbsterforschung gibt es auch, in angenehmer Menge. Die Autorin hat tiefgehend recherchiert und alles zu einem fulminanten Handbuch verarbeitet: Das ist alles locker geschrieben, pointiert, intelligent und jederzeit nutzbar mit seinen vielen Anregungen. Eigentlich kann man sich ja nur wünschen, selbst so ein eigensinniger Mensch zu sein.“

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Dr. Christine Radomsky ist Coach, Bloggerin, Onlinekursleiterin für Berufserfahrene. Ihre Eindrücke vom Buch:

Einzigartig sein – das möchten viele gern, doch eigensinnig? Eigensinn klingt nach Ecken und Kanten, schlimmer noch, nach Egoismus. Danach, sich nicht stromlinienförmig in eine Gesellschaft einzufügen, die uns trotz scheinbarem Individualismus verlockt, anderen wie Lemminge nachzulaufen und die Spielregeln unreflektiert zu akzeptieren.

Dagegen hält Maria Almana den Eigensinn für einen Kompass, mit dem wir unseren eigenen Weg finden. Ganz nebenbei können wir so die Welt vielfältiger, bunter und lebendiger machen. Das Thema Eigensinn liegt der Autorin so am Herzen, dass sie gleich eine Trilogie darüber schreibt. Der vorliegende Band ist der erste dieser Reihe.

Die vielseitige Autorin – Schreibcoach, Buchhebamme und Texthandwerkerin – bietet mit diesem lesenswerten Buch ein Feuerwerk von Gedanken aus Literatur, Kulturgeschichte und Philosophie. Sie macht neugierig auf inhaltlich (oder stilistisch) eigensinnige Bücher aus Gegenwart und Vergangenheit. Einige davon stehen jetzt auf meiner Leseliste.

Ganz klar grenzt die Autorin den Eigensinn vom Egoismus ab. Mitgenommen habe ich auch: Eigensinn ist weder Ergebnis noch Eigenschaft, sondern eher ein Weg, auf dem sich der/die Eigensinnige immer stärker auf sich selbst zubewegt.

Nicht nur das Lesen eigensinniger Bücher sieht die Autorin als Möglichkeit, seinen Eigensinn zu stärken. Besonders wichtig ist der Eigensinn für Menschen, die vorhaben, ein Buch zu schreiben. Neben dem individuellen Thema gehört auch das Brechen von Regeln dazu. Denn schließlich soll das neue „Baby“ nicht im faden Einheitsbrei austauschbarer Bücher versinken.

Sehr anregend: Das Buch lädt zu einer Vielzahl von Selbstreflexionsfragen ein. So kommen die Leser ihrem eigenen Eigensinn auf die Spur.

Treffende Zitate und Schlüsselsätze runden das Buch ab. Mein Favorit:
„Wer eigensinnig ist, weiß in der Regel genau, wie er/ sie sich von den Mitläufern und Lemmingen dieser Welt fernhalten kann.“

Lust auf das Buch bekommen?

Das freut mich! Wer es bestellen möchte, könnte das hier tun – oder überall sonst, so es Bücher gibt.

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