Seit Karla Paul das Team bei mojoreads.de als Chefredakteurin ergänzt, ist dort einiges neu. Zum Beispiel das LiteraturMagazin. Jede Woche erscheinen dort Interviews mit Autor*innen , es gibt Buchtipps, Potraits, Verlagsvorstellungen und vieles mehr rund um die Seiten! Ein Schwerpunkt sind hoffentlich auch weiterhin unabhängige Verlage und Buchmenschen.

Aus der Selbstbeschreibung: „Das mojoreads LiteraturMagazin ist ein ergänzendes redaktionelles Angebot zur Onlinebuchhandlung und der Buchcommunity von mojoreads.“

Schön finde ich auch das: „Eine werbliche Einbindung oder anderweitige Platzierung von Inhalten durch Marketingpartnerschaften ist nicht möglich.“ Aber bei Hinweisen zu Büchern, Autor*innen oder anderen Literaturthemen kann man jederzeit Karla Paul kontaktieren.

In der ersten Ausgabe gibt es „zwei Handvoll Lieblingsbücher“ von Bestsellerautorin Meike Werkmeister, Interviews mit den Autorinnen Lily King, Annika Reich, Zoe Beck oder Pierre Jarawan über die jüngsten Ereignisse im Libanon. Oder eine Kolumne von Stephanie Drees: „Schreiben mit Vorsatz: Verschwinden, um gesehen zu werden“. Thema: „Frauen schreiben als Frauen, Männer als Autoren. Was also tun? Am besten: Nicht über Frauenthemen schreiben. Oder: im Verborgenen operieren.“ Weiterlesen? Hier.

Was ist mojoreads?

Eine Plattform für Literatur, die Community, Shop und Lese-Software miteinander kombiniert. Das bedeutet, wir können uns dort:
(1.) über Literatur austauschen,
(2.) die Bücher direkt kaufen (egal ob analog oder digital) und
(3.) die Bücher auch gleich dort über einen eingebauten Reader lesen
(4.) als Nutzer:in an Buchempfehlungen mitverdiene

Warum braucht es das, heute?

Es geht um die Verteidigung unserer demokratischen Grundwerte, die ihrerseits einer aufgeklärten, kritischen Öffentlichkeit bedürfen – und das heißt nicht zuletzt einer unabhängigen Meinungsbildung, die sich dem Diktat der Ökonomisierung entzieht. Denn: Um Öffentlichkeit herzustellen, bedienen wir uns heute an Stelle von Printmedien in erster Linie digitaler Plattformen. Allerdings werden die gesellschaftlich relevanten Plattformen mit Ausnahme der Wikipedia von Konzernen wie Facebook, Google
(bzw. – nomen est omen – Alphabet) und nicht zuletzt durch Amazon betrieben. Der Zweck dieses Unternehmens ist, das volle Potenzial der Digitalisierung für das Lesen und Schreiben auszuschöpfen und in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen.
(All diese Sätze stammen aus der Selbstbeschreibung von mojoreads, ich habe sie nur ein wenig umgruppiert. Das Original steht hier.)